Auf Facebook, Instagram, YouTube, TikTok etc. unterwegs zu sein, gehört heute fast zum Pflichtprogramm für alle Selbstständigen. Gerade Unternehmens-Accounts auf den sozialen Netzwerken sollten dabei allerdings ein paar Kleinigkeiten beachten. Schließlich will man seine Fans oder Follower ja nicht nur mit süßen Katzenvideo oder Fotos vom geschmackvollen Abendessen unterhalten, sondern auch informieren. Man will seine Firma, seine Brand bekanntmachen, Leads generieren, Traffic auf die Website holen und neue Kunden bekommen. Darum empfiehlt es sich für professionelle Fanpages unbedingt, ein bisschen am Social Media Design zu feilen. Die folgenden 5 Tipps helfen dabei.

 

INHALT

Gutes Social Media Design fällt auf

Wer regelmäßig in den sozialen Netzwerken unterwegs ist – und dazu zählt sicherlich auch deine Zielgruppe –, wird jeden Tag mit Hunderten von Posts, mit zahllosen Bildern, Videos und Texten regelrecht überschüttet. Kein Wunder, dass die Aufmerksamkeit da schnell nachlässt!

Aber genau die willst du ja haben. Die Aufmerksamkeit deiner Follower und Fans! Das schaffst du bei der schieren Flut an optischen Informationen nur mit einem Social Media Design, das aus der Masse heraussticht.

Wie kann das gelingen?

Zum einen natürlich mit besonderen Bildern. Kreischend können sie sein, bunt, schrill, außergewöhnlich oder auf eine andere Art und Weise ganz speziell. Doch auch ganz seriöse Fotos und Thumbnails für Videos können dazu führen, dass die User bei deinem Post beim Scrollen stoppen.

Dann kommt es allerdings darauf an, dass er sich beim Anblick des Bildes irgendwie wohlfühlt. Hier heißt das Zauberwort WIEDERERKENNUNG!

Bilder, die einen hohen Wiedererkennungswert haben, erzeugen automatisch ein gutes Gefühl in uns. Das kennen wir, dem vertrauen wir, da müssen wir nichts neu lernen.

Nimm als Beispiel Bilder von bekannten Marken oder Unternehmen. Stell dir einfach mal ein gelbes geschwungenes M auf grünem (oder rotem) Grund vor. Klar, kennst du, ist Mc Donald’s.

Oder einen angebissenen Apfel in Regenbogenfarben, Schwarz oder Silber. Wer denkt da nicht gleich an Apple?

Nicht nur mit ihren Logos, sondern vielmehr mit ihrer gesamten Brand bieten die großen Marken immer ein einheitliches Bild. Und genau das ist das Geheimnis, mit dem auch du mit deinem Social Media Design auf Facebook & Co. sichtbarer werden kannst.

Wie das exakt funktioniert, zeigen die folgenden 7 Tipps für ein besseres Social Media Design.

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1: Farbe bekennen – immer wieder!

Erfolgreiche Social-Media-Bespieler greifen für ihre Posts nicht wahllos in den Farbkasten des Lebens. Nein, vielmehr konzentrieren sie sich auf die wenigen Farben, die den Kern der Marke oder des Business, in dem sie arbeiten, widerspiegeln (siehe Mc Donald’s, Coca Cola, Nivea …)

Und genau diese Farben werden wiederholt. Immer wieder. Ausnahmslos. Sie tragen extrem zum Wiedererkennungswert bei!

Im Grunde ist es erst mal egal, ob du für deine Posts mit eher gedeckten Farben arbeitest oder mit knalligen. Wichtig ist nur, dass du bei einem Ton bleibst. Klar, der kann immer wieder mal ein bisschen variieren. Aber letztendlich bleibt Grün Grün. Das kann mal etwas heller und mal etwas olivfarbener sein, auch Kombinationen mit anderen Farben können möglich sein. Aber es darf niemals heute mit Blau, morgen mit Grau und beim nächstem Mal mit Gelb ausgetauscht werden!

Beispiel Mon Cherí. Die Verpackung der gefüllten Praline mit der „Piemont Kirsche“ ist kirschrot. Zusammen mit dem Bild der Kirsche besitzt die Marke von Ferrero einen hohen Wiedererkennungswert. Dem Gesamterscheinungsbild ist man auch bei dem Ableger „Mon Chéri Sweet Cherry“ treu geblieben. Nur dass hier die Untergrundfarbe eher ins Rosa geht – aber immer noch rot ist!

Für dein Social Media Design heißt das: Verwende immer wieder die gleichen Farbtöne!

 

2: Weniger Schriften – mehr Wert!

Wahnsinn, wie viele Schriften (Fonts) einem heute zur Verfügung stehen! Da liegt es doch nahe, ein bisschen damit herumzuexperimentieren, ein bisschen zu spielen, den Usern ein bisschen Abwechslung zu bieten, oder?

Nö, wäre gar nicht gut!

Wesentlich besser funktioniert das mit dem guten Gefühl der User durch den Wiedererkennungswert, wenn maximal zwei Fonts für einheitliche Social Media Designs verwendet werden.

Diese Schriftarten und -schnitte sollten natürlich zu deiner Marke, zu deinem Unternehmen passen. Hast du beispielsweise einen Online-Shop für Kinderspielzeug, wirst du eher keine „steife“ Schrift wie die Times verwenden, sondern lieber etwas Verspielteres, Geschwungenes wie die Chalkboard oder Bradley.

Die Wahl eines immer gleichen Schriftbildes hat den Vorteil, dass du dir nicht bei jedem zweiten Post wieder neue Gedanken machen musst, welche der 10.000 Schriften du diesmal verwenden sollst. Außerdem zeigst du so deine Professionalität beim Posten und sorgst dafür, dass deine Follower deinen wichtigen Content schneller erkennen.

Ausnahme: Zu besonderen Anlässen kannst du auch mal zwei Schriftarten (und Farben) miteinander kombinieren, die eigentlich nicht wirklich zusammenpassen. Wenn du etwa ein Post zum 10-jährigen Firmenjubiläum veröffentlichst, dann darf das Wort „Jubiläum“ oder das „10 Jahre!“ ruhig auch mal in knalligem Rot daherkommen, obwohl deine primäre Farbe sonst Grün ist. Und auch die Schriftart darf verspielter sein als gewohnt.

Ansonsten aber stärkst du deine Brand mit der immer gleichen Schrift.

Beispiel: Seit 1886 ist der berühmte Jugendstil-Schriftzug in der Schriftart Spencerian Script bis auf wenige Ausnahmen nahezu gleich geblieben. Die Rede ist natürlich von Coca Cola.

 

3: Bilder sprechen eine klare Sprache!

Und zwar deine! Gemeint ist damit, dass die Bilder, die du für dein Social Media Design verwendest, einerseits dich, dein Unternehmen, deine Werte, deine Brand widerspiegeln sollen. Andererseits sollten sie natürlich auch zur Aussage des Posts sowie zur anvisierten Zielgruppe passen.

Oft ist es so, dass die schönsten und lupenreinsten Fotos einfach nicht das aussagen, was sie eigentlich sollten. Im Umkehrschluss heißt das aber auch, dass du möglicherweise mehr Aufwand betreiben (und mehr Geld in die Hand nehmen) musst, um wirklich passende und aussagekräftige Bilder zu bekommen.

Ein Juweliergeschäft beispielsweise macht sich unglaubwürdig, wenn es zuckersüße Katzenbilder postet. Und Fotos oder Videos von einem Galadinner passen nicht wirklich zu den Posts einer Firma für Haustechnik.

Wichtig ist, dass das Bild eine konkrete Aussage trifft und nicht zu allgemein gehalten, zu austauschbar ist. Es soll schließlich die Aufmerksamkeit deiner Fans und Follower wecken und gleichzeitig auf den ersten Blick zeigen, dass es um dein Unternehmen geht.

 

4: Mut zum weißen Nichts!

In Neudeutsch heißt das weiße Nichts oder der leere Raum einfach „Whitespace“. Gemeint ist damit eine Fläche, auf der nichts abgebildet ist. Kein Bild, keine Schrift, einfach nichts.

Was soll das?

Ganz einfach. Dadurch, dass du in deinem Social Media Design genügend Luft lässt, fällt das Auge des Betrachters automatisch auf das, was wichtig ist.

In der Praxis kann das so aussehen, dass du beispielsweise den Text deines Posts in der Mitte platzierst – und drumherum eine Menge Whitespace lässt. Schon allein der Anblick eines solch eher ungewöhnlichen Social Media Designs weckt Aufmerksamkeit. Und beim Lesen deines supertollen Textes kommt dann noch das Interesse hinzu.

 

5: Schrift auf Bild? Kann man machen, aber …

Man gerät schnell in Versuchung, den Text des Posts auf dem dazugehörigen Bild zu platzieren. Klar, das kann man schon mal machen – wenn man dabei ein paar elementare Regeln beachtet!

Denn in den meisten Fällen ist der Text auf dem Bild wirklich schwer zu lesen. Und im Internet, speziell in den sozialen Netzwerken, hat niemand Lust, erst mal einen kryptisch erscheinenden Text zu entschlüsseln. Weiterscrollen geht viel schneller und einfacher …

Beispiel 1:

Social Media Design 1

Hier ist klar zu erkennen – dass nichts klar zu erkennen ist! Das Bild ist als solches schon recht „wuselig“, die schmale, weiße Schrift darauf verschwindet beinahe im Hintergrund.

 

Beispiel 2:

Social Media Design 2

Für Kontrast können dann halbtransparente oder auch voll gefüllte Balken sorgen, auf denen der Text steht. Das hat allerdings den Nachteil, dass damit ein großer Teil des Bildes einfach „verschwindet“. Möglicherweise wird dadurch die gesamte Bildaussage zerstört.

 

Beispiel 3:

Social Media Design 3

In diesem Beispiel wurde ein sogenanntes „Flat lay“ verwendet. Das heißt, dass außer dem Hauptmotiv, das die eigentliche Bildaussage trifft, Fläche vorhanden ist. Auf dieser kann man dann den Text so verfassen, dass er erkennbar bleibt. Zudem ist ein solches Motiv oftmals sogar noch interessanter.

 

Social Media Design Zusammenfassung

  • Verwende für dein Social Media Design immer die gleichen Farben, die auch dein Unternehmen beziehungsweise dein Produkt repräsentieren.
  • Verwende in den Posts höchsten zwei Schriften. Außer, du möchtest ein Wort besonders hervorheben.
  • Wähle Bilder aus, die zu deinem Thema und deiner Firma passen.
  • Versuche, bei den Posts genügend Ränder oben, unten und an den Seiten zu lassen.
  • Setze Schrift nur auf Bilder, wenn es sich um Flat lay handelt.

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