Nach fünf Jahren hat Google seinen Algorithmus für die Websuche (und fürs Anzeigen der Inhalte) weiterentwickelt. Aus Hummingbird bzw. RankBrain ist jetzt BERT geworden. Ein enormer Fortschritt für die künftige Content Marketingstrategie. Denn BERT ist in der Lage, statt eines Keywords gleich ganze Sätze zu verstehen und den Internetusern bei ihrer Suchintension noch bessere Inhalte zu liefern.

Das bedeutet BERT für die Content Marketingstrategie

Gibt man jetzt beispielsweise „Was ist Content Marketing?“ in die Google-Suche ein, wird nicht mehr alles Mögliche (zum Teil völlig Uninteressantes) über dieses Thema angezeigt. Stattdessen werden tatsächlich nur noch die Webseiten ganz oben präsentiert, die genau diese Suchanfrage tatsächlich beantworten – von den bezahlten Anzeigen abgesehen. BERT soll die Frage „Wie mache ich Content Marketing?“ von „Welche Vorteile hat Content Marketing?“ unterscheiden können und dementsprechend umrelevante Ergebnisse von vornherein aussieben.

Vor allem die Content Marketingstrategie profitiert bei der Erstellung von Inhalten und SEO Texten für die Website davon. Denn werden Suchanfragen gezielt beantwortet, lassen sich bessere Position im Google-Ranking erzielen. Künftig ist es bei der Erstellung von Artikeln, Webtexten, Produktbeschreibungen und Blogeinträgen also noch wichtiger, die Suchintension der Internetbesucher zu beachten und in den Texten zu beantworten.

Mehrwert ist die Grundlage der Content Marketingstrategie

BERT stellt auch weiterhin besondere Anforderung an die Main Contents (MC). Und an denen muss sich jede Content Marketingstrategie orientieren. Denn nach wie vor lautet die Devise: „The quality of the MC is one of the most important criteria in Page Quality rating, and informs the E-A-T of the page …“ 

E-A-T bedeutet

  • Expertise (Expertenwissen)
  • Authority (Autorität)
  • Trustworthiness (Vertrauenswürdigkeit)

Ein guter Text für die Webseite, den Onlineshop oder den Blog beinhaltet also geballtes Wissen, das der User angefordertes hat. Das Ganze natürlich wie immer kompetent aufbereitet und unterhaltsam verpackt.

  • Tipp: In Sachen Content-Erstellung geht es bei der Content Marketingstrategie künftig also noch stärker darum, Inhalte zu erstellen, die der Nutzer sucht und die seine Fragen beantworten.

Das ist Content

Content bedeutet zunächst einmal nichts anderes als Inhalt. Und der umfasst alles, was man im Internet so sieht. Texte zum Beispiel, aber auch Bilder, Videos, oder Gifts.

Das ist guter Content

Guter Content zeichnet sich durch interessante Themen und aktuelle News aus. Diese sollen verständlich, unterhaltsam und bildhaft dargestellt werden, einen hohen Nutzwert respektive Mehrwert für den User haben.

Die Inhalte der Website sollten die Besucher in gewisser Weise schlauer machen, sie zugleich jedoch auch unterhalten. Für die Content Marketingstrategie heißt das: Die Inhalte sollen Probleme lösen und Fragen beantworten.

Content soll den Traffic auf der Website erhöhen, die Besucher auf der Seite halten und dadurch die Bouncing-Rate minimieren. Dann klappt es auch mit dem Ranking auf Google und anderen Suchmaschinen.

So erstellt man guten Content

Grundsätzlich richtet sich guter Content an eine ganz spezielle Zielgruppe. Er bietet Lösungen für Probleme an, beantwortet Fragen. Profis achten bei ihrer Content Marketingstrategie auf folgende Punkte:

  • Keywordrecherche unter Beachtung möglicher Suchintensionen
  • redaktionelle Aufbereitung der relevanten Themen
  • suchmaschinenoptimierte Texte (SEO)
  • interessante und Keyword basierte Überschrift (H1)
  • strukturierter Text mit Absätzen und Zwischenüberschriften (H2-H6)
  • Bulletpoints (Aufzählungen, Auflistungen usw.) an den richtigen Stellen
  • verständliche, lebendige Sprache, fehlerfreie Texte
  • unique Content, also keine mehrfach verwendeten Texte
  • Zielgruppengerechte Ansprache
  • Quellenangaben bei Zitaten, Bildern etc.

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