So machst du die Besucher deiner Webseite glücklich

Sehen und gesehen werden – das gilt vielleicht beim Shoppen in der City. Im Netz reicht das aber nicht! Wenn wir eine unternehmerische Onlinepräsenz haben, dann wollen wir doch, dass sie nicht nur gesehen wird, sondern auch etwas bewirkt. Wer hierbei auf User Experience baut, hat schon gewonnen. Denn Googles KI (künstliche Intelligenz) wird immer schlauer und kann heute gute und schlechte, relevante und irrelevante Beiträge sofort voneinander unterscheiden. Auf der eigenen Website gilt es zukünftig also, die User Experience zu verbessern. Wie das funktioniert und welche Vorteile das für Webseitenbetreiber hat, erläutern wir hier. Also unbedingt weiterlesen!

Zunächst einmal die Definition.

Was ist User Experience?

User Experience – kurz UX – heißt Nutzererfahrung, Kundenerfahrung oder auch Nutzererlebnis und Anwendererlebnis. Die UX umfasst alle Faktoren rund um die Erfahrungswerte eines Nutzers, wenn er sich mit einem Produkt, einer Dienstleistung, einer Einrichtung – und eben auch mit der Webpräsenz –  beschäftigt.

Warum ist UX im Internet so wichtig?

Weil der User im Internet bestimmt Erwartungen hat und etwas erleben will. Weil Spaß im Netz eine bedeutende Rolle spielt. Langeweile und aggressive Werbung werden mit Missachtung abgestraft. Wenn wir unserer Internetpräsenz also Leben einhauchen und zu einer Spielwiese für potenzielle Kunden machen, können wir auf kurz oder lang mit mehr Traffic (Besucherzahlen auf der Webseite), steigenden Kundenzahlen, mehr Umsatz und Gewinn rechnen.

In Zeiten der Digitalisierung ist eine Webpräsenz nicht nur eine passive Homepage mit Kontaktdaten und Unternehmensbildern, sondern ein interaktiver, ansprechender, unterhaltsamer und informativer Ort, der Menschen anzieht und bestenfalls begeistert. Hier sollen sich Suchende, Interessierte, Leser, Spieler und Shopper wohlfühlen, sich lange aufhalten und im Idealfall das tun, was der Webseitenbetreiber von ihnen wünscht. Zum Beispiel ein Produkt oder eine Dienstleistung bestellen, anrufen oder an einem Gewinnspiel teilnehmen.

User Experience auf der Webseite –
eine WinWin-Situation

Webseitenbetreiber und User gehen im Idealfall eine harmonische Symbiose ein. Der Webseitenbetreiber stellt Informationen zur Verfügung, beantwortet auf seinen Seiten gängige Fragen, löst Probleme und bietet dadurch einen tollen Service.

Im Gegenzug bedankt sich der User, indem er die Seite immer wieder besucht und somit Traffic bringt und das tut, was der Webseitenbetreiber von ihm erwartet.

Der „dritte Mann“ im WinWin-Spiel ist Google. Die Suchmaschine weiß, was die Netz-Leser wollen und fischt dementsprechend Webseiten heraus, die ihren Suchanfragen mehr als genügen. Sprich: Die Webseiten, die mit relevanten Beiträgen auf die Bedürfnisse der Menschen so eingehen, dass die User hängenbleiben, steigen im Ranking nach oben, werden bei Suchanfragen von Google also auf den ersten Suchergebnissen (nach den bezahlten Anzeigen) präsentiert.

 

Ziele der UX

Die Seitenbesucher

  • verweilen längere Zeit auf der Website (je länger desto besser)
  • lesen die Beiträge
  • schauen sich die Videos an
  • klicken sich durch mehrere Unterseiten
  • laden sich etwas herunter, zum Beispiel ein Infoblatt oder Whitepaper 
  • schreiben eine E-Mail
  • beginnen einen Online Chat
  • bestellen ein Produkt
  • melden sich für den Newsletter an
  • geben eine positive Bewertung auf Google, Amazon, Zalando & Co.
  • empfehlen die Website, Marke oder Dienstleistung auf sozialen Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok, Pinterest, Xing, LinkedIn weiter.

So werden Contents kundenfreundlich

Damit die Contents beziehungsweise Inhalte wie Ratgeber, Blogs, Shoptexte, Produktbeschreibungen, Fachartikel und Videos auf den Webseiten die Erwartungen der Internetsurfer erfüllt, müssen sie bestimmt Bedingungen erfüllen. Wer auf folgende Punkte bei der Beitrag-Erstellung achtet, kann eine gute UX erwarten.

▶︎ Der Content ist relevant

Bevor ein Inhalt produziert wird, ist folgende Frage elementar: Wen interessiert’s? Wenn das Thema griffig ist, dann sollte es gleich im SERP (Search Engine Result Page) deutlich stehen, worauf sich der User einlässt, wenn er auf die angezeigte Webseite geht. Tabu: Produktenttäuschung!

▶︎ Das Content Thema ist aktuell

Immer am Puls der Zeit sein. Alte Kamellen locken den Hund nicht hinterm Sofa hervor.

▶︎ Der Text flößt Vertrauen ein

Webseitentexte, Videos, Unternehmens- und Teamvorstellung, Ratgeber-Beiträge: Seriösität, Kompetenz und Transparenz sind wichtige Faktoren, damit ein User Vertrauen in die Marke, Produkt oder Dienstleistung fasst.

▶︎ Der Inhalt ist vollständig

User erwarten, ausführlich informiert zu werden, dabei aber nicht mit Blabla zugetextet zu werden.

▶︎ Der Text ist wunderbar lesbar

Die Besucher wollen nicht nur informiert, sondern auch unterhalten werden. Das bedeutet, dass die Fakten nicht nur korrekt sein müssen (Quellen angeben), sondern die Texte auch verständlich und einfach zu lesen sind.

▶︎ Von Anfang bis Ende ist der Text gut strukturiert

Auf einen Blick ist alles klar! Das gilt genauso für das Design der Website wie auch für die einzelnen Contents.

▶︎ Der Schreibstil löst Emotionen aus

Wecke mit den Webseiten Texten und Contents Gefühle. Ohne Stimulation wird der User sonst nicht das tun, was du von ihm erwartest.

▶︎ Der Beitrag oder Blog hat einen Mehrwert

Was User lieben, sind nicht nur Informationen, sondern auch Mehrwert beispielsweise durch Tipps, Tutorials, Grafiken, Tabellen, Features (zum Beispiel ein digitaler Taschenrechner auf der Webseite).

Und jetzt kommen wir zur Suchmaschinenoptimierung.

Wenn eine Website suchmaschinenoptimiert ist, dann kann Google sie auch bewerten. Füttere die Beiträge also optimal mit relevanten Keywords und semantischen Begriffen, nach denen Google crawlt.

Die erfolgreiche Formel für eine erfolgreiche Internetpräsenz ist:

User Experience + SEO = Top Ranking

 

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