Hand aufs Herz: Wann hast du das letzte Mal in die „Gelben Seiten“ geguckt? Die Wahrheit ist, dass die wenigsten Menschen heute noch dieses örtliche Telefonbüchlein zu Hause auf dem Telefonschränkchen liegen haben. Wenn man etwas sucht, dann googelt man. Und wenn eine Firma, ein Facharzt oder ein Handwerker da nicht in den Suchergebnissen erscheint, existiert er für die meisten schlicht und einfach nicht. Bitter, aber wahr. Damit das nicht passiert ist eine Webseite unumgänglich. Das haben viele mittlerweile auch verinnerlicht. Aber manch ein Webauftritt ist so veraltet, dass er ebenfalls nicht bei Google erscheint. Dann ist möglicherweise ein Relaunch der Website angesagt. Aber lohnt sich das überhaupt? Wir klären das!

Was bedeutet „Relaunch der Website“ überhaupt?

Das Wort Relaunch kommt – wen wundert’s – aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „Wiedereinführung“, „Neustart“ oder „Neuauflage“. Und genau das wird auch bei einem Relaunch der Website gemacht: Die alte Homepage und all ihre Unterseiten werden komplett überarbeitet, auf den neuesten technischen und optischen Stand gebracht und dann gewissermaßen neu gestartet, wiedereingeführt.

Ein echter Website Relaunch beinhaltet also eine Änderung (Verbesserung!) der Inhalte wie Texte und Bilder, des Designs sowie der Technik.

Manchmal sollen die Inhalte aber genau so bleiben, wie sie sich zum Teil schon seit Jahren bewährt haben. Lediglich der allgemeine Look soll modernisiert und aus der „Staubecke“ befreit werden. Ist ja auch kein Problem. In diesem Fall spricht man dann von einem Redesign der Website.

 

Website Relaunch ja oder nein? In diesen Fällen bettelt die Website um eine Neuauflage

Schaut man sich manche Website an, kann sie einem schon leidtun. Außer dem Namen des Unternehmens und der Anschrift ist da oft NICHTS zu sehen. Gibt’s dann doch Texte oder sogar einen Blog, ist alles so veraltet, dass es schon von Spinnweben überzogen ist; die Bilder und Grafiken wirken wie aus „Opas Klamottenkiste“; auf dem Smartphone öffnet sich ein verpixelter Farbklecks oder etwas, das noch winziger geschrieben ist als der Beipackzettel einer Herpessalbe.

Mal ehrlich: Wer soll denn zu einem Unternehmen Vertrauen fassen, das so mit seiner „Visitenkarte im Internet“, mit seinem virtuellen Schaufenster umgeht und sich in einem solche schlechten Retro-Style präsentiert?

Wer ernsthaft mit der Zeit gehen und mit seiner Website im Netz präsent sein will, wer einen guten Eindruck bei potenziellen Kunden hinterlassen möchte, sollte seine Homepage und alle Unterseiten auf folgende Punkte hin überprüfen. Sie geben deutliche Hinweise darauf, dass ein Relaunch der Website längst überfällig ist.

 

Hier deine Website Relaunch Checkliste

  • Das Layout wirkt wie eine Zeitschrift aus den 50er-Jahren

    Schon die Startseite der Internetpräsenz sollte modern, aktuell und ansprechend gestaltet sein. Passende Farben, eine gut lesbare Schrift und kleine Besonderheiten wie etwa ein Hover Effekt wecken Interesse und halten die Nutzer länger auf der Seite.
    (Eckpunkte für gutes Webdesign)

  • Die Benutzerführung gleicht dem Labyrinth des Minotaurus

    Vor allem Smartphonenutzer (aber auch alle anderen) erwarten heute eine übersichtliche, intuitive und benutzerfreundliche Handhabung bei allen Punkten auf einer Website. Das heißt, dass sie User Antworten auf Fragen bekommen wollen – und zwar sofort. Müssen sie auf der Website erst noch weitersuchen, ehe sie das finden, was sie eigentlich suchen, sind sie ruck, zuck zu einer anderen, freundlicheren Seite gesprungen.

  • Wenn die Kontaktmöglichkeiten aus Brieftaube und berittenem Boten bestehen

    Die Kontaktaufnahme mit einem Unternehmen muss heute so einfach wie möglich gemacht werden. Klar, Telefonnummer, E-Mailadresse und gegebenenfalls Faxnummer sind wichtig. User sind mittlerweile aber daran gewöhnt, weitere, noch einfachere Kontaktmöglichkeiten angeboten zu bekommen. Ein Website Relaunch fängt bei der Möglichkeit eines Chats an, geht über die automatische Anmeldung zum Newsletter über ein schnell auszufüllendes Kontaktformular bis hin zu einem guten, aktuell geführten Blog, der Fragen beantwortet, Tipps gibt und Einblicke bietet.

  • Die Homepage sieht aus wie Luthers 95 Thesen

    Doktor Martin Luther stellte 95 Thesen zur Reformation der Kirche auf. Erstmals erschienen sie als sogenannter „Einblattdruck“ im Jahr 1517. Praktisch. Ließ sich dieses eine Blatt Papier, aufgeteilt in zwei super eng beschriebene Spalten, doch prima an eine Kirchentür nageln. Das jedenfalls soll der gute Luther der Legende nach damals getan haben …
    Wer allerdings genauso mit seiner Website umgeht, ist deshalb noch lange kein Reformator. Zwar können auch sogenannte „One Pager“ sehr gut ihren Zweck erfüllen. Beim Google-Ranking aber haben sie es ungleich schwerer. Viel besser ist es, die Inhalte der Webpräsenz auf mehrere Unterseiten aufzuteilen. Dadurch kann jede Seite ihr eigenes Keyword haben und dementsprechend ranken.
    (Onepager oder Multipager – was ist besser?)

  • Schlüsselwörter, die nicht mal Ali Babas Schatzhöhle öffnen könnten

    Bei Google nicht auf Seite 1 der Suchergebnisse? Schon verloren und hier schreit es geradezu nach einem Website Relaunch! Denn kaum jemand, der ein Produkt, eine Dienstleistung oder die Antwort auf eine spezielle Frage sucht, klickt sich noch bis zur Seite 2, geschweige denn bis Seite 3 durch.
    Auf einen der ersten Plätze bei der organischen Suche (die obersten Ergebnisse sind immer bezahle Anzeigen) gelangt man aber nunmal nur, wenn die richtigen Keywords in den Texten der Website angegeben sind. Und damit Google die Wichtigkeit, die Relevanz einer Seite erkennt, müssen diese Schlüsselwörter auf ganz bestimmten Seiten in ganz bestimmter Reihenfolge und ganz bestimmter Anzahl vorhanden sein.

  • Smartphone und Tablet sind für die Seite neumodischer Schnickschnack

    Seit Anfang 2021 rankt Google generell nur noch Seiten, die responsive Design aufweisen. Das heißt, dass das Webdesign so gestaltet sein muss, dass es auf ALLEN Endgeräten – Desktop, Tablet und Smartphone – gleichermaßen gut zu lesen und zu bedienen ist.

  • Der Blog klingt wie das Tagebuch des Grafen von Monte Christo

    Kaum zu glauben, aber wahr: Viele Unternehmen verzichten immer noch auf eine der effektivsten und preiswertesten Möglichkeiten, bei der organischen Suche ganz vorne mitzuspielen. Und zwar auf einen gut geschriebenen, aktuellen, fachlich versierten Firmenblog!
    Und der hat nunmal nichts mit einem üblichen Tagebucheintrag zu tun. Ein Firmenblog dient erstens den Suchmaschinen, um anhand der verwendeten Keywords die Seite zu finden. Und zweitens den Nutzern, um Fragen beantwortet zu bekommen, nähere Informationen zu den Produkten und zum Unternehmen zu erhalten, hinter die Kulissen einer Produktion blicken zu dürfen, den Unternehmer oder die Unternehmerin als echten Experten zu erkennen …
    (3 gute Gründe für einen Firmenblog)

 

Ein Relaunch der Website braucht Zeit und einen guten Plan

Wer jetzt die Wichtigkeit für einen Relaunch der Website erkannt hat, stellt sich wahrscheinlich zwei Fragen: Wie teuer ist ein Website Relaunch und wie lange dauert das?

Und hier kommen die zwei ultimativen Antworten darauf: Je nachdem und kann man nicht so genau sagen.

Denn zunächst muss ermittelt werden, wie umfangreich der Relaunch der Website überhaupt sein muss. Eine Analyse der Webseiten der Konkurrenz sollte durchgeführt werden, eine klare Zielsetzung, was mit dem Website Relaunch erreicht werden soll, ist auch nötig. Inhalte und Design müssen an die Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst sein – und die müssen erst mal gefunden werden.

All das – und noch einige mehr – sind Faktoren, die im Vorfeld so genau wie möglich geplant werden sollten. Erst dann geht an die Umsetzung des Webseiten-Relaunch.

So etwas kostet natürlich Zeit. Und Geld. Relaunch Website

In der Regel muss man vom ersten Schritt beim Relaunch der Website bis zur letztendlichen Veröffentlichung zwischen zwei und sechs Monaten rechnen. Aber jetzt keine Panik – während dieser Zeit ist das Unternehmen ja nicht vollkommen offline! Die neue Website wird auf einem extra dafür eingerichteten Serverplatz mit einer extra dafür eingerichteten Domain und einem extra dafür eingerichteten CMS erstellt. Solange, bis wirklich alles okay ist, bleibt die alte Website also sichtbar im Netz.

Im Vorfeld die Kosten für den Relaunch der Website zu bestimmen, ist echt schwierig. Denn da kommt es ganz entscheidend auf den Umfang an, die technische Gestaltung, die Inhalte, Suchmaschinenoptimierung und so weiter.

Kleinere Relaunch-Arbeiten sind sicher schon für etwa 2.000 Euro zu haben. Eine komplette Neubearbeitung mit allem Pipapo wie technischem plus contentbasiertem SEO, einem eigenen CMS (Content Management System), dem Styling und eventuell auch noch einer Mehrsprachigkeit kann locker 50.000 Euro und auch noch weit mehr kosten.

Darum ist es enorm wichtig, erst mal mit der Content Marketing Agentur und dem Webdesigner des Vertrauens zu sprechen und genau abzuklären, was eigentlich gemacht werden soll. Erst dann kann ein sinnvoller Relaunch-Plan aufgestellt werden, an dem sich dann auch die Dauer und die Kosten des Projektes orientieren.

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