Menschen wollen Content lesen, der unterhält. Hochwertiger Content erzählt also Geschichten, schafft Erlebnisse und bietet Lösungen für ganz spezielle Probleme einer bestimmten Zielgruppe. Das gilt sowohl für B2B als auch für B2C. Klingt plausibel. Doch jeder, der versucht, das umzusetzen, merkt schnell, wie schwierig es ist, hochwertigen Content zu schaffen. 

Was ist überhaupt hochwertiger Content?

Content ist grundsätzlich mal der gesamte Inhalt einer Website. Also Bilder, Grafiken, Videos, Podcasts und Texte. Was auffällt: Das mit den Bildern, Grafiken und Videos machen viele Webseiten-Betreiber schon richtig gut. Probleme bereiten den meisten allerdings die Texte. Und dementsprechend sind die Ergebnisse. Bescheiden. Wie gewollt und nicht gekonnt. Das Ziel, hochwertigen Content zu schreiben, wird viel zu selten erreicht. Was du vorab wissen solltest: Ein guter runder Text ist ein Gesamtpaket aus vielen Faktoren.

Hochwertiger Content

Hochwertiger Content beinhaltet:

  • Knackige Überschrift, die Interesse weckt
  • Roter Faden von Anfang bis Ende
  • Ansprechendes Layout durch Absätze und Zwischenzeilen
  • Lebendige Sprache
  • Verständlichkeit
  • Einzigartigkeit – Unique
  • Fehlerfreiheit
  • Richtige Zielgruppenansprache
  • Aktueller Aufhänger
  • Interessante weiterführende Informationen
  • Zufriedenstellende Ergebnisse
  • Korrekte Behauptungen und/oder mit Quellenangabe
  • SEO-optimiert, Keywords und Longtails werden bedacht

Werden einer oder mehrere Punkte unter den Tisch gekehrt, kann kein guter Text entstehen. Damit dir das nicht passiert, verraten wir dir hier wertvolle Tricks und Kniffe. Das Erstellen von hochwertigem Content basiert auf journalistischen Grundsätzen. Ein Handwerk, das jeder erlernen kann. Du musst nur die Regeln kennen und ein bisschen Schreibtalent besitzen.

 

Checkliste

13 handwerkliche Kniffe – deine Checkliste für hochwertigen Content

  1. Mit der Überschrift (Headline), der Einleitung (Vorspann) und den ersten drei Sätzen steht und fällt der Text. Wecken die kein Interesse, bricht der Leser sofort ab.

    Check 1: Die Überschrift und die kleine Einleitung müssen das Thema kurz, konkret und spannend einfangen. Das funktioniert, wenn du den Leser emotional erreichst, die Lösung eines Problems bietest und sein Interesse weckst.

  2. Roter Faden von Anfang bis Ende. Ein Durcheinander in der Chronologie und nicht sortierte Informationen verwirren den Leser, er schaltet ab.

    Check 2: Du bestimmst das Thema und entwirfst schriftlich eine klare logische Gliederung.

  3. Mit einer Bleiwüste erschrecken Sie den Leser. Sein Auge kann sich an nichts festhalten.

    Check 3: Mach viele Absätze und spannende, optisch hervorgehobene Zwischenzeilen. Das lockert den Text auf, das Lesen wird angenehm.

  4. Wer liest schon gerne Amtsdeutsch? Jeder Satz ist lang, spröde und voller Substantivierungen. Man muss ihn dreimal lesen, um ihn vielleicht zu verstehen.

    Check 4: Kurze Sätze und lebendige Verben sind besser als Substantivierungen. Ausdrucksstarke Adjektive und Vergleiche schaffen Bilder im Kopf des Lesers.

  5. Intellektuell und hochanspruchsvoll? Bitte nicht! Bei der Erstellung von gutem Content wollen wir keinen Pulitzer-Preis gewinnen, sondern den Leser unterhalten. Im Klartext: Unterhaltung hat nichts mit seichten Texten und banalen Information zu tun. Wertvolle und aktuelle Informationen werden lediglich in spannende Worte verpackt.

    Check 5: Wähle verständliche Wörter aus dem Alltag. Fremdwörter am besten nur dann verwenden, wenn sie Fachbegriffe deiner Zielgruppe sind.

  6. Gut geklaut ist halb gewonnen? Vorsicht! Das merkt nicht nur Google und straft dich ab, sondern auch der Leser.

    Check 6: Verfasse einzigartige Texte (Unique Content), recherchiere gut und bring die Infos in eigenen Worten rüber.

  7. Wenn es im Text von Fehlern wimmelt, macht das keinen guten Eindruck. Wer noch nicht mal die deutsche Rechtschreibung kann – wie soll ich dem in anderen Angelegenheiten vertrauen? So denken die meisten Leser.

    Check 7: Gib den Text in ein gutes Korrektorat, um Tipp-, Rechtschreib-, Komma-, Grammatik- und Stilfehler auszumerzen.

  8. In Redaktionen heißt es so schön: Der Text geht am Leser vorbei. In der Schule sagt der Lehrer: Thema verfehlt. Das solltest du unbedingt vermeiden. Ein Beispiel: Wenn du Rosen verkaufen willst und dich über komplizierte Photosynthese der Pflanzen auslässt, reizt das nicht gerade zum Kaufen. Erklärst du aber in zauberhaften Worten, warum Rosen so traumhaft duften und aus welcher tollen Züchtung sie stammen, dann wirst du zum Romantik-Wecker und verkaufst deine Rosen.

    Check 8: Definiere deine Zielgruppe und schreib die Texte nach deren „Mund“ und Interessen.

  9. Was interessieren mich die Nachrichten von gestern? Gar nicht! Was gibt es Neues – das will der Leser wissen.

    Check 9: Versuche – auch wenn es gerade nichts Brandneues zu berichten gibt – einen aktuellen Aufhänger oder eine neue andere Sichtweise zu finden. Hierbei ist viel Kreativität gefragt.

  10. Es gibt Themen, die hat man schon tausend Mal gelesen. Na und? Man muss sie nur frisch aufbereiten und mit weiterführenden, vielleicht neuen Informationen bereichern.

    Check 10: Alles, was zählt, ist gute Recherche und Informationsaufbereitung vor dem Texten.

  11. Wie würdest du reagieren? Dir wird am Anfang eines Textes etwas Tolles angeboten, und am Ende merkst du, dass du veräppelt wurdest. Produktenttäuschung nennt man das. Ein unverzeihlicher Fehler!

    Check 11: Lösungen versprechen – Lösungen anbieten!

  12. Einfach Behauptungen in den Raum stellen und sie nicht belegen, geht gar nicht! Falsche oder ungenaue Fakten, geht gar nicht! Das macht den Text und das Unternehmen unglaubwürdig und unseriös.

    Check 12: Text auf Korrektheit der Fakten, die Richtigkeit der Experten-Aussagen und Quellenangaben prüfen. Meinungen sollten als solche offensichtlich sein.

  13. Google wertet die Suchbegriffe (Keywords) und längere Suchbegriffe (Longtails) von Internetsurfern aus. Contents, die Antworten auf die meist gesuchten Keywords haben, kommen im Ranking hoch.

    Check 13: Sind die Texte SEO-optimiert? Baue in einem vernünftigen Maß Keywords ein, damit Google erkennt, dass du intelligenten, wertvollen Content auf deiner Website zu bieten hast.

Fessel deine Leser mit spannendem, hochwertigem Content und häng deine Konkurrenten ab!

 

Fazit

Hochwertiger Content verkauft! Lege auf deiner Website daher den größten Wert auf intelligente und unterhaltsame Texte.